Im Bahnhof Rosenheim (Bayern) ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm nach dem Angriff in der Nacht zum Sonntag einen 27 Jahre alten Deutschen als tatverdächtig fest, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilte.

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Zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten die Ermittler keine Angaben. Unklar ist unter anderem, ob sich Täter und Opfer kannten, oder ob es sich um eine Zufallstat handelt. Der Tatverdächtige soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.
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Der Tatverdächtige sei unmittelbar nach der Tat von der Bundespolizei gefasst worden. Die Frau kam noch ins Krankenhaus, dort erlag sie aber ihren schweren Verletzungen. Um die Attacke, die sich gegen 0.50 Uhr ereignete, lückenlos aufzuklären, bat die Polizei etwaige Zeugen um Aussage.
Der Zugverkehr war durch die Tat nicht wesentlich beeinträchtigt, wie ein Sprecher mitteilte. Die letzten Züge führen in Rosenheim um 0.40 Uhr und die Arbeit der Spurensicherung sei bereits beendet gewesen, als die ersten Züge am frühen Morgen wieder gefahren seien.
Herbstfest in Rosenheim mit Millionenpublikum
In Rosenheim findet derzeit das Herbstfest statt, eines der größten Volksfeste in Bayern. Das Fest mit jährlich über einer Million Besucherinnen und Besucher startet traditionell am letzten Wochenende des Augusts und dauert 16 Tage.
Ob die Tat am Bahnhof im Zusammenhang mit dem Fest steht, wollte die Polizei zunächst nicht sagen. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk wollte ein Polizeisprecher auch nicht sagen, ob Opfer und Täter möglicherweise alkoholisiert waren.
dpa/afp/bee







