Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan kehren Berichten zufolge wieder nach Großbritannien zurück. Zusammen mit ihren beiden Kindern, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, soll der Umzug bereits „bis Ende des Monats“ vollzogen werden, wie der britische „Telegraph“ am späten Mittwochabend zuerst berichtete. Bereits im kommenden Monat sollen die Kinder in Harrys Heimatland eingeschult werden.

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Der jüngere Sohn von König Charles III. und seine Familie wollten „die Vereinigten Staaten bis Ende des Monats verlassen, um sich in einem privaten, nicht zum Königshaus gehörenden Wohnsitz niederzulassen“, heißt es im „Telegraph“. Der Wohnsitz solle sich außerhalb von London befinden. Auch die britische Nachrichtenagentur „Press Association“ will von den angeblichen Rückzugsplänen erfahren haben.

Kein Medium legte seine Quellen bisher offen, eine offizielle Bestätigung des Paares oder Königspalastes gab es zunächst nicht. Die euphorische britische Presselandschaft titelte trotzdem bereits „Harry‘s coming home“ (Harry kommt nach Hause) und „Megxit Bombshell“ (Megxit-Hammer). Harry und seine Frau hatten sich 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und waren in Meghans Heimat USA gezogen.

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Harry und Meghan wollen wohl Zeit zwischen USA und Großbritannien aufteilen

Harry und Meghan wollen wohl ihr Haus in Montecito (Kalifornien) behalten und ihre Zeit zwischen Großbritannien und den USA aufteilen.D ie Royals seien zwar eingeweiht worden, hieß es, aber sehr kurzfristig: So habe König Charles III. erst am Sonntag vom geplanten Rückzug der Sussexes erfahren. Über die Möglichkeit, seine Enkel künftig wieder öfter zu sehen, sei er sehr erfreut, ist in der britischen Presse lesen. Auch Harrys Bruder Prinz William (44) und seine Frau Kate (44) seien inzwischen natürlich im Bilde, heißt es. 

Interessantt wird auch, wie es für die beiden beruflich weitergehen dürfte. Laut dem „Telegraph“ möchte die 45-jährige Meghan das – angeblich florierende – Geschäft mit ihrer eigenen Lifestyle-Marke aus der neuen alten Heimat weiterbetreiben. Harry wiederum hätte künftig wieder mehr Zeit, um sich seinen Stiftungen und Events für wohltätige Zwecke zu widmen. Geld aus der Staatskasse soll das Paar den Berichten zufolge nicht bekommen, seine Anwesen im kalifornischen Montecito und in Portugal vorerst behalten wollen.

Im vergangenen Monat hatte Charles III. Medienberichten zufolge erstmals seit vier Jahren seinen jüngeren Sohn und dessen Familie empfangen. Harrys Ehefrau Meghan und die beiden Kinder Archie und Lilibet reisten demnach extra aus einem nicht näher bekannten Ort in Europa zu dem Familientreffen an, an dem auch Königin Camilla teilgenommen habe.

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„Megxit“ liegt sechs Jahre zurück

Der Rückzug von Harry und Meghan aus dem öffentlichen Leben des Königshauses hatte 2020 wohl zu großem Unmut bei Queen Elizabeth II. geführt, die sehr unter dem sogenannten „Megxit“ gelitten haben soll und 2022 starb. Im vergangenen Jahr äußerte Harry aber den Wunsch nach einer Aussöhnung. Während eines Heimatbesuchs im September 2025 traf er seinen Vater Charles im Londoner Clarence House.

Das britische Innenministerium reagierte in der Nacht nur wenig auf die Berichte und wollte zu etwaigem Polizeischutz für die designierten Rückkehrer keine Stellung nehmen. Harry hatte in der Vergangenheit zu verstehen gegeben, dass ausreichender Schutz für seine Frau und Kinder für ihn oberste Priorität habe und mangelnde Vorkehrungen gemeinsamen Reisen ins Königreich zeitweise entgegengestanden hätten. Den rechtlichen Anspruch auf höchste Schutzvorkehrungen hatten er und Meghan durch die Lossagung von den Royals verwirkt, in der Frage gab es diverse juristische Scharmützel.

mit afp/dpa